Was ist im neuen Jahr für mich und meinen Körper wichtig?

Was ist im neuen Jahr für mich und meinen Körper wichtig?

Der Dezember liegt hinter uns. Eine Zeit der Maßlosigkeit, zu keinem Plätzchen wird nein gesagt und statt sich abends nach der Arbeit noch zum Sport zu begeben verbringt man viel lieber Zeit auf dem Sofa bei gemütlichem Kerzenschein oder genießt den einen oder anderen Glühwein. 

Kein Wunder, dass einem promt mit dem Jahreswechsel der Sinn nach Veränderung steht. Die Motivation ist hoch und man steckt sich hohe Ziele. Es soll ein Jahr der Taten statt der Ausreden werden. Auf der To-Do-Liste für 2018 erscheint bei vielen: 3 mal die Woche zum Sport, 5 kg abnehmen, nicht mehr rauchen, kein ungesundes Essen mehr, sich sozial engagieren, usw.

Es fühlt sich wunderbar an theoretisch etwas Gutes tun zu wollen, so dass uns alleine das Gefühl daran schon erfüllt. Doch nur für einen Augenblick. Das Jahr besteht aus 365 Tagen und wenn die meisten von uns ehrlich sind, werden viele der Vorsätze schon nach 1-2 Wochen über den Haufen geworfen. 

Sind gute Vorsätze also sinnlos? Nein, man muss seine Vorsätze nur gestalten!

Gute Vorsätze sind immer der erste Schritt zur Veränderung. Macht man sich diese gerne zu einem fixen Zeitpunkt, beispielsweise beim Jahreswechsel, dann umso besser. Doch es ist egal, wann man anfängt, etwas in seinem Leben zu ändern, vorausgesetzt, man will es wirklich und steckt sich keine zu hohen Ziele. 

Glücksforscher haben herausgefunden, dass gute Vorsätze, die eine Verhaltensweise ändern eher zum Erfolg führen, als solche, die ein konkretes Ziel verfolgen. Ein Beispiel: Sie möchten gerne kein Fastfood mehr essen. Seien wir ehrlich, spätestens im Februar lacht auch Sie eine Pizza wieder an. Starten Sie Ihren Vorsatz vielleicht anders und beginnen mit: Ich esse jeden Tag ein Stück Obst. 

Haben Sie vielleicht auch schon mal über andere Vorsätze als über abnehmen, mehr Sport machen oder weniger rauchen nachgedacht? Vielleicht über einen Vorsatz der richtig glücklich machen kann? 

Positiv denken, sich nicht mit anderen vergleichen, dankbar sein?!

In der Weihnachtszeit gelingt uns das häufig noch am besten, doch wie wäre es diese Einstellung mit ins neue Jahr zu nehmen. Natürlich funktioniert das nicht in jeder Situation, aber Übung macht den Meister. Zunächst einmal sollte man üben, positiver zu denken. Unser Hang zur Negativität verzerrt unseren Blick auf die Realität. Es ist erwiesen, dass, obwohl wir in unserem Leben mehr positive Erfahrungen machen als negative, wir hauptsächlich die Negativen wahrnehmen und uns daran erinnern. 

Schreiben Sie ein Dankbarkeitstagebuch. Auch an schlechten Tagen gibt es immer etwas für das Sie dankbar sein können. Die Medaille hat zwei Seiten vielleicht ist an der negativen Nachricht die Sie erhalten haben auch etwas Gutes. Wenn Sie abends vor Ihrem Dankbarkeitstagebuch sitzen, sind Sie angehalten sich Gedanken zu machen, was Positives passiert ist und wofür Sie dankbar sein können. Positive Gedanken machen glücklich und beeinflussen unsere Gesundheit. 

Probieren Sie es aus. 

Welche Vorsätze tun nach der Weihnachtsgans meinem Körper gut? 

Üppiges Essen und Alkohol strapazieren die Leber. Die Weihnachtsgans, das Raclette und das ein oder andere Glas Wein haben unsere Leber im Dezember vor eine Aufgabe gestellt. Würden wir immer so weiter machen, dann würde unser Entgiftungsorgan verfetten. Egal ob Weihnachtsgans oder frittierte Speisen, fette Soßen oder Fast-Food – Ihr Magen hat mit der Verdauung von fetthaltigem Essen ganz schön zu kämpfen. Die Verdauung solcher Nahrungsmittel dauert länger als bei Rohkost oder Kohlenhydraten. Dadurch, dass die Nahrung länger im Magen verweilt, wird mehr Magensäure produziert, was wiederum zu einer übermäßigen Reizung der Magenschleimhaut und Speiseröhre führen kann.Hatten Sie eventuell im Dezember 1-2 mal Sodrennen?!

Unsere Leber hat zu kämpfen, der Cholesterinspiegel ist eventuell auch etwas in die Höhe gegangen. Das alles möchte man gerne wieder verändern. 

Auch hier sollte man nun darauf achten nicht zu viel zu verlangen. Setzen Sie sich ein erreichbares Ziel. 

2 min Morgensport. Bekämpft Müdigkeit und regt den Stoffwechsel an. Für die Übungen müssen Sie zunächst nicht mal aus dem Bett kommen. Streckungen und Drehungen unterstützen die Entgiftung, das Dehnen von Brust und Armen weckt den Körper langsam wieder auf und wenn Sie sich zum Schluss noch lang strecken und die Mitte aktivieren, fühlen Sie sich sicher gleich wieder wie neu. 

Ein Lebensmittel für die Leber pro Tag. Trinken Sie genügend, denn dadurch können Sie dazu beitragen, dass die Leber entgiftet wird. Denn wenn ausreichend Flüssigkeit im Körper vorhanden ist, können die Giftstoffe schneller zur Leber transportiert und der Körper besser gereinigt werden- am besten Wasser oder Kräutertee. Pflanzliche Lebensmittel, die viele Bitterstoffe enthalten, wirken sich positiv auf die Leber aus. Dazu zählen: Artischocken, Chicoree, Löwenzahn, Salbei.  

 

Denken Sie bei Ihren guten Vorsätzen daran, dass Sie sich welche suchen, die realsierbar und sinnvoll sind und das Allerwichtigste: Suchen Sie sich Vorsätze, die sie glücklich machen.

Das Team der atlaender-gesundheit.de wünscht Ihnen einen guten Start in das neue Jahr. Möge es viel Gesundheit und Glück für Sie bringen. 

 

 

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