Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzung als Zusatz der Arzneimitteltherapie 

Die Altländer Apotheke hat es sich zur Aufgabe gemacht den Patienten durch die Arzneimitteltherapie zu begleiten. Ein wichtiges Thema dabei ist der Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln um Nebenwirkungen zu mindern, Therapien zu unterstützen und die Gesundheit zu fördern. 

Wir beraten Sie gerne zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Ihre Ansprechpartner sind Jürgen Langner und Kim Christin Langner. 

Ein paar Schwerpunktthemen haben wir hier für Sie schon einmal zusammengefasst. 

Antibiotikatherapie mit Probiotika unterstützen

Probiotika sind lebensfähige Mikroorganismen, meist Milchsäurebakterien der Art Lactobacillus casei oder auch Hefepilze, die sich, oral aufgenommen, im Dünn- und Dickdarm ansiedeln und dort eine gesundheitsfördernde Wirkung entfalten sollen. Probiotika werden verschiedene positive Effekte zugeschrieben. Studienergebnissen zufolge beeinflussen sie den Stoffwechsel im Darm günstig und führen dazu, dass nützliche Darmbakterien sich vermehren können. Probiotika stellen zum Teil auch Abwehrstoffe her und können so möglicherweise bei der Erregerabwehr helfen. Sie geben außerdem Stoffe ab, von denen die Darmschleimhaut profitiert. Antibiotika können durch ihre Wirkungsweise auch Nebenwirkungen verursachen.

Die Bakterien, die natürlicherweise im Darm vorkommen sorgen dafür, dass Nahrung richtig verdaut wird, Mineralstoffe und Vitamine aufgenommen werden und dass die Transitzeit der Nahrung beschleunigt wird. Wer ein Antibiotikum einnimmt, bekämpft damit nicht nur die gefährlichen, sondern auch die nützlichen Bakterien im Körper.

Wir empfehlen daher bei einer Antibiotikatherapie ein Probiotikum für den Darmaufbau einzusetzen, um Nebenwirkungen (Durchfälle, weiche Stühle) vorzubeugen oder zu bekämpfen, die Antibiotikaaufnahme zu verbessern und im Darm die essentiellen Bakterien wieder anzusiedeln.

Anwendung:
Probiotikaeinnahme direkt bei Therapiebeginn bis zu 3/7 Tage nach Antibiotikatherapie

3 mal täglich eine Kapsel mit ausreichend Wasser

Allvent- eine pflanzliche Alternative bei Heuschnupfen

Viele Patienten leiden unter allergischen Beschwerden. Bei einem Drittel aller Heuschnupfen- Patienten entwickelt sich als Folge ein allergisches Asthma. Daher ist es wichtig, dass Patienten, die allergische Reaktionen zeigen, sich einer guten Therapie unterziehen. Neben der Therapie mit lokal oder systemisch wirksamen Antihistaminika empfehlen wir die diätische Behandlung von Heuschnupfen mit Allvent.

Allvent ist ein natürlicher Spezialextrakt aus Astragalus membranaceus, er senkt die Empfindlichkeit gegenüber Pollen und normalisiert die Immunreaktion.
Der Vorteil dieses Produktes liegt darin, dass keine Nebenwirkungen wie z.B. Müdigkeit und Mundtrockenheit und keine Wechselwirkungen mit Arzneimitteln auftreten. Des Weiteren ist die Wirkung des traditionell chinesischen Pflanzenextrakts klinisch belegt.

Allvent-Verzehrsempfehlung

für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren:

2 x 2 Kapseln täglich bis zur Besserung der Symptome
anschließend 2 x 1 Kapsel täglich bis zum Ende der Heuschnupfensaison

Allvent kann bei akuten Symptomen mit konventionellen Allergie-Arzneimitteln, z.B. Antihistaminika, kombiniert werden. Nach 1 bis 2 Wochen können diese reduziert oder weggelassen werden.

Vitamin B12 Supplementierung bei langfristiger Einnahme von Kontrazeptiva

Die Einnahme von oralen Kontrazeptiva (Anti-Baby- Pille) kann im weiblichen Organismus einen Nährstoffmangel auslösen. Dies betrifft verschiedene Vitamine, aber auch Mineralstoffe und Spurenelemente, denn die Pille erhöht den Nährstoffbedarf der Frau signifikant. Vor allem der Bedarf an B-Vitaminen, insbesondere B12 ist erhöht. Eine gleichzeitige Nahrungsergänzung mit den entsprechenden Vitalstoffen könnte das Risiko für einen solchen Nährstoffmangel verringern. B12-Mangel-Symptome

Bei leichtem Mangel:

  • (ständige) Müdigkeit, (ständige) Erschöpfung

  • Konzentrationsstörungen, Infektanfälligkeit

  • Entzündungen in Mund und Magen

  • Schwäche, Blässe

  • Stimmungsschwankungen, Nervosität, Reizbarkeit, Appetitlosigkeit

Bei stärkerem Mangel zusätzlich:

  • Depressionen, Angst- und Panikstörungen

  • Gedächtnisstörungen/Vergesslichkeit

  • Verwirrtheit, Demenz, Schlafstörungen

  • Darmschäden, Blutarmut

  • Schwindel, Kreislaufprobleme/Ohnmacht

  • Kribbeln und Taubheit in Gliedmaßen

  • Sehstörungen, Unfruchtbarkeit                                                                                                                                                                                                                                             Wir empfehlen daher die Einnahme von B-Vitamin- Kombipräparaten bei Verhütung mit oralen Kontrazeptiva. Die Einnahme wird Nebenwirkung verringern und Sie werden sich schnell voller Energie fühlen.

Calcium bei Sonnenallergie

Bei starker Sonneneinstrahlung leiden Betroffene oft unter Ausschlägen und Entzündungen, manchmal auch unter Kopfschmerzen. Viele Patienten reagieren gerade auf lange und intensive Sonneneinstrahlung, wie es häufig im Urlaub auftritt. Auf diese ungewohnt hohe Dosis an Sonnenstrahlen reagieren empfindliche Menschen allergisch – auf der Haut entstehen juckende, brennende Knötchen und Pusteln.

Die Hautzellen schütten beim Kontakt mit den langwelligen UVA-Strahlen das Gewebshormon Histamin aus, das die unangenehme Entzündung in Gang setzt.

Wer vier bis fünf Wochen vor einem Urlaub Calcium gegen Sonnenallergie einnimmt, kann sich schützen. Die Wirkung konnte vor allem auf allergisch verursachte Haut- und Schleimhautsymptome in klinischen Studien belegt werden.

Wie hemmt Calcium den Histamineinfluss ins Gewebe?

Die Histaminfreisetzung im akuten allergischen Geschehen führt zur verstärkten Durchlässigkeit der Gefäßwände und, verbunden mit entsprechender Symptomatik, zum Austritt von toxischen Histaminkonzentrationen ins Gewebe. Wird bei ausreichend dosierter Calciumgabe (zum Beispiel 1000 mg bei Erwachsenen) die intravasale Konzentration von Calcium vorübergehend angehoben, so wird diesem Effekt durch die Calcium- induzierte Verminderung der Kapillarpermeabilität entgegengewirkt, das heißt der Übertritt von Flüssigkeit und Histamin ins Gewebe wird deutlich gebremst.

Durch Senkung der Gefäßpermeabilität kann Juckreiz, Erythembildung und Quaddelgröße signifikant reduziert werden konnte.

Vitamin K2 zu Ihrem Vitamin D - Präparat

Millionen von Menschen nehmen für die Gesundheit der Knochen und der Unterstützung ihres Immunsystems Ergänzungsmittel mit Vitamin D und Calcium ein.

Neue Studien haben jedoch ergeben, dass dies die Gefahr von Herzinfarkten und Schlaganfällen sogar noch vergrößert, da überschüssiges Calcium sich in den Arterien ablagert. Das wird als das Calcium- Paradoxon bezeichnet.

Die Geheimwaffe dafür, die Knochen stark zu machen und die Arterien freizuhalten, ist das Vitamin K2, ein noch kaum bekannter Nährstoff, den die Menschen einst in Hülle und Fülle konsumiert, der aber seit fast 70 Jahren von der Wissenschaft ignoriert wird.

Neuste Studien empfehlen die Einnahme von Vitamin K2 bei einer Vitamin D Einnahme.
Vitamin K2 führt dazu, dass sich das Calcium mithilfe des Vitamin D in den Knochen einbaut. Es kommt unter Einnahme von K2 eben nicht zur

Calciumfreisetzung aus dem Knochen und Ablagerung in den Gefäßen, sondern zum fast ausschließlichen Einbau in den Knochen oder zur Ausscheidung.

Vitamin K2 - natürlicher Doppel-Schutz vor Arteriosklerose und Osteoporose.

Vitamin K aktiviert Proteine in unterschiedlichsten Organen: Den Blutgerinnungsfaktor in der Leber, Osteocalcin in den Knochen und MGP in den Arterien. Diese Proteine helfen, Blut zu gerinnen, Calcium in den Knochen zu binden und die Arterien von Calciumablagerungen zu reinigen. Ein Mangel an Vitamin K oder ausschließliche Vitamin D Einnahme wird deshalb mit einem erhöhten Risiko für Arteriosklerose und Osteoporose in Zusammenhang gebracht.

 

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