„Wir schreiben Geschichte, schreiben Sie uns Ihre.“ – Die drei prämierten Geschichten

„Wir schreiben Geschichte, schreiben Sie uns Ihre.“ – Die drei prämierten Geschichten

„Wir schreiben Geschichte, schreiben Sie uns Ihre.“ – Die drei prämierten Geschichten

Die Aktion „Wir schreiben Geschichte, schreiben Sie uns Ihre.“, lief im Rahmen unseres 10-jährigen Jubiläums. Die Idee zu dieser Aktion entstand während der Planung unserer Jubiläumswoche. Unweigerlich schwelgt man in Erinnerung und das ganze Team hat die ein oder andere Geschichte der letzten 10 Jahre zum Besten gegeben. Schnell wurde uns klar, dass nicht nur wir unsere Geschichten zu erzählen haben, sondern bestimmt auch unsere Patienten und Kunden, also Sie.

Wir freuen uns sehr, dass so viele von Ihnen sich die Zeit genommen haben, um ihre Geschichte aufzuschreiben und sie mit uns zu teilen. Noch mehr freut uns, dass durchweg Geschichten erzählt wurden, in denen wir helfen konnten und für unsere Kunden/Patienten da waren.

Ein großer Dank gilt allen Teilnehmern und auch allen die unsere Geschichte mitgeschrieben haben.

Wir haben es uns selber schwer gemacht, indem wir festgelegt haben, dass wir die schönsten 3 Geschichten prämieren. Nach langem Überlegen sind es folgende drei Geschichten geworden.  

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und freuen uns auf die nächsten Geschichten, die wir zusammen schreiben werden.

 

 

Eine sehr spontane Hilfe Ihrer Kollegin Frau Meinecke

-Jutta Pluschke- Wulf-

 

Eine OP an der rechten Hand war der Anfang meiner Geschichte. Die OP verlief sehr gut. An einem Freitag wurde der Gips entfernt und die Wunde mit einem großen Pflaster versorgt. Als ich dann in die Altländer Apotheke in Neuenfelde kam war die Sprechstunde meiner Ärztin schon vorüber und die Wunde bereits wieder aufgeplatzt.

Frau Meinecke aus der Altländer Apotheke gefiel das so gar nicht und spontan griff sie zum Telefon, um meine Ärztin zu kontaktieren. Alles ging gut, denn ohne Diskussion wurde ich in ihr Auto verfrachtet und zur erneuten Behandlung in der Praxis abgesetzt.

Diese Hilfe kam so spontan das ich sie bis heute nicht vergessen habe und es auch nicht werde.

Jedes Mal, wenn ich in die Apotheke komme freue ich mich Frau Meinecke zu sehen.

 

 

Ein Gedicht über unsere Apotheke

-Renate Stehr-

 

Eine Apotheke vor Ort gehört zur guten Infrastruktur,
doch für viele Dörfer ist sie Luxus pur.
Deshalb möchten wir für die 10 Jahre Service an Kranken
der Altländer Apotheke, Familie Langner und den Mitarbeitern danken.
Sie waren mit Rat und Tat zur Stelle 
für leichte und verzwickte Fälle.
Von den Zeh'n bis zu den Haaren,
vom Nutzen und auch den Gefahren,
Vitalstoffanalyse auch,
Was tut gut Herz, Hirn und Bauch,
Rücken, Knien, Darm und Knochen,
Was hilft uns nach zu fettem Kochen,
Was baut auf auch prophylaktisch;
Immer war der Ratschlag praktisch! 
So verbleiben wir mit guten Wünschen in dem Hoffen:
die Altländer Apotheke steht weiter den Neuenfeldern offen.
 

 

Wenn Medikamente so groß sind wie Schuhkartons

-Horst Lewerenz-
 

Nach einer aufwändigen und vor allem mehrstündigen Untersuchung im Krankenhaus Harburg stand als Diagnose

für meine Frau die Lungenerkrankung COPD nach Gold fest, als Medikament wurde Ultibro verordnet.

 

Mit einem entsprechenden Rezept ausgestattet, erschien ich in der Altländer Apotheke in Neuenfelde und übergab es an Herrn Langner. Ich staunte nicht schlecht, als er mir eine Medikamentenpackung in Schuhkartongröße überreichen wollte. "Nein" meinte ich, meine Frau sei zwar krank, aber sooooo krank nun auch nicht und ich wollte keinen Jahresbedarf erwerben. Herr Langner zeigte sich skeptisch meiner ablehnende Haltung gegenüber und verwies auf das Rezept, wo die Rede von 3 x war. 

 

Hat man sich einmal "verrannt", ist es sehr schwer, umzudenken. Ich bestand also darauf, das große Paket aufzuteilen und kehrte mit einem Drittel der Packung nach Hause zurück, erfüllt von dem Gefühl kostenbewusst und sparsam gehandelt zu haben. Das sollte sich aber schnell ändern, als meine Frau fragte, wo denn der Rest sei. 

 

Eine halbe Stunde später stand ich wieder in der Apotheke. Kleinlaut meine Entschuldigung vorbringend, nahm ich das restliche "abgewiesene" Medikament an mich. Die Entschuldigung hatte ich mir sorgsam zurechtgelegt, Zeit hatte ich ja genug, war ich doch den Weg zur Apotheke zur Strafe zu Fuß gegangen.

 

 

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